Velotraum Finder & Hinterher – Dreamteam

Ich hab´s ja angekündigt.

Udokah proudly presents:

Mein Finder, mein Hinterher, mein Anhang Projekt.

Es begann, wie so oft mit etwas Unvernunft. Der Rahmen lag unschuldig im Regal eines guten Freundes. Da lag er schlecht. Weniger schlecht war der Vorschlag von Schorsch: „Der Rahmen ist zu haben. Günstig“. Ihr wisst ja, wie das ist. Sitzt der Stachel einmal, entzündet sich der Gedanke. Der da war, dass dies doch eine nette Gelegenheit wäre, meinem Hinterher Anhänger ein ordentliches Zugpferd zu verschaffen. Und wenn schon Zugpferd, dann auch richtig. Kurzum, ins Pflichtenheft kam die Ganzjahres-Rohloff, Tune Laufräder von Rennstahl, Moto Pedale, Pletscher Alu Schutzbleche, SON-Lichtanlage, Ritchey Carbon Anbauteile und last but not least ein wunderschöner Brooks Cambium Copper in dezentem Hellschwarz, die 2,6er Schwalbe waren vorher schon gesetzt, ebenso die Ergon Kork Griffe und die Magura MT5 Doppelkolbenbremse mit 203mm vorne. Wenn schon denn schon.

Das mein Hinterher in „Wagenfarbe“ lackiert ist, darf gern als dekadent bezeichnet werden. Das halt ich aus. Ebenso läuft er auf etwas breiteren Schwalbe Super Moto Schlappen. Wat mut dat mut.

Hinterher

Mein persönliches Highlight sind die Schutzbleche. Wenn es für das Wort „stabil“ einen zweiten Namen gibt, dann ist es „Pletscher“. Wow. Die Dinger sind haptisch eine Schau, lassen sich prima montieren – wobei, stopp. Mein vorderes Schutzblech ist ein hinteres. Länger, besser, gut. Die Nitto Streben aus Japan machen es möglich. So kann man auch im Winter die Spikes montieren, ohne dieses lästige Schleifen zu provozieren. Kein Schnäppchen, aber in Funktion und Optik eine Bank und fürs Leben gemacht.

Pletscher. Perfekt.

Auch beim Licht wollte ich keine Kompromisse machen. SON ist die Wahl. Vorne die Edellux II, unten den Nabendynamo, hinten das stylische Rücklicht für die Schutzblech Montage. Edel meets Helligkeit. Ich bin ganz hingerissen.

Das Cockpit ist aufgeräumt. Ein Rohloff Drehgriff (ich liebäugle noch mit der Holzversion von Velospring), Ergon Griffe und demnächst vielleicht noch die schwarze Spurcycle Glocke. Fertig. Mehr muss nicht. Ok, ok, die Feedbag von Lifeisaride musste da dran. Ebenso der obergeniale Sticker aufs hintere Blech.

nur schönes

Man kann die Perspektive drehen und wenden wie man will. Das Gesamtkonzept ist schön.

Ladestation

Das Velotraum bietet darüber hinaus noch ausreichend Anschraubösen, für zusätzliche Halter und Taschen – wobei die Taschen in diesem Fall nur hinten landen sollen. Die 32 Loch Felgen sind von Tune eingespeicht und genauso stabil wie die 4Kolben von Magura zupackend sind. Die Moto Pedale sind nicht nur schick und edel, sondern bieten perfekte Auflage auch mit Straßenschuhen. Es muss nicht immer Klick machen.

Moto

Überhaupt, das ganze Bike ist eine Liebeserklärung ans Rad, ans Radreisen an die Unvernunft. Drum ist vielleicht an dieser Stelle jedes Wort zu viel. Lasst Bilder sprechen. Ich freue mich auf Euer Feedback. Gefällt es Euch. Würdet ihr was anders machen?

by the way: so fing das an: —> klick

*** (c) Udo Kewitsch, Vollmond, 30.9. ***


4 Kommentare

Jörg · 2. Oktober 2020 um 18:45

Mega!!!!Optisch sehr gelungen umgesetzt. Technisch geht ja fast nichts besser. So ein tolles Velo- Anhängergefährt würde ich auch gern fahren. Als einzige Idee , hätte ich noch überlegt, die Deichsel vom Hinterher auch in grau/rot anzupassen und für kleinere Einkäufe die Holzklappkiste von Hinterher. Die würde gut zu den Holzpedalen passen. Ich werde hier im Ort schon sehr häufig auf meinen normalen Hinterher angesprochen, wenn ich damit unterwegs bin. Was muss dann erst ein Redebedarg bei ihrem Gespann aufkommen. Gruß Jörg

    Udo Kewitsch · 5. Oktober 2020 um 9:35

    Hallo Jörg,
    vielen Dank … der Hinweis mit der Deichsel ist ein Gedanke wert :-), bis dahin. love the ride, Udo

Beat · 5. Oktober 2020 um 18:08

Sehr schön und edel aufgebaut. Da kann man höchstens noch auf ganz hohem Niveau meckern. Über Farbe und Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und wenn Dir Mausgrau gefällt, dann ist es ja o.k. Mir fallen drei Sachen auf. Erstens: Das Rad braucht einen besseren Ständer als einen Holzstock. Zweitens: Das hintere Schutzblech ist etwas gar kurz. Bei Regen wirft es das Wasser auf den Anhänger (oder ohne Anhänger: dem Hinterherfahrenden ins Gesicht). Und Drittens: Oberrohrtasche und Feedbag verdecken ganz gelungen den Spacerturm 😉

    Udo Kewitsch · 5. Oktober 2020 um 18:20

    Hallo Beat, danke für die Anmerkungen … wie gesagt: der Rahmen war im „Angebot“ … somit war die (schöne) Farbe gesetzt. Schaut aber recht edel aus, finde ich. Zu Deinen (berechtigten) Anmerkungen: 1) ja, da hast Du 100% Recht. Der Pletscher Ständer liegt noch in der Kiste und sperrt sich noch gegen die Anbauoptionen … nach einer Lösung wird gesucht (WeberKupplung und Rohloff Anlenkung kollidieren da etwas) 2) auch nicht ganz verkehrt, daher wurde auch das vordere ein hinteres. Mal sehen, ob sich das im Regenverkehr tatsächlich so negativ auswirkt. 3) grins. right und erlauben zumindest die Mitnahme von rudimentären Basics. zB Brille oder Telefon/Geldbörse, was man halt so hat und nicht unbedingt auf dem Hänger transportiert. 🙂 Lg Udo

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