Ansichtssachen …. und ein toller Buchtipp !

Jetzt mal Hand aufs Herz. Du, Sie, er, die da drüben, ja, heh …. Du auch …. wir alle haben sie: die „hätte/könnte/sollte/wollte“Gedanken.

Genau. Hätt ich mich doch zum Marathon angemeldet. Eigentlich könnt ich mal Saxophon Unterricht nehmen. Ich sollte mir mal mehr Zeit für (……….) nehmen. Ich wollte schon immer mal nach a) Amsterdam, b) Berlin, c) China, d) …. usw. usf. ….. Ihr wisst schon, wie ich mein. Ich müsst mehr biken/surfen/chillen/grillen ….

Eigentlich …. A*B*E*R …. nix aber. Was nun folgt ist ein Plädoyer und eine Buchbesprechung, genauer gesagt sogar zwei. Bonus quasi.

„Escape by bike“ … erschienen im Knesebeck Verlag

…. beschreibt die wunderbare Geschichte von einem der auszog um zu Reisen. Joshua Cunningham ist einfach losgefahren. Ja aah … er hat´s einfach gemacht: von Amsterdam nach Hongkong. Ok, ok, andere fahren von Hannover zum Brocken … is auch ok. Bleiben wir bei „Escape by bike“ ….. Amsterdam – Hongkong. 26 Länder, 22.000 Kilometer. Hunderttausend Eindrücke. Nix „hätte/könnte/sollte“. Er hat´s gemacht !

Das Buch (ISBN 978-3-95728-171-5) ist ein Ratgeber, es ist ein Appetitanreger, ein Fachbuch, ein Sachbuch, ein kleines Bike-Lexikon. Viele Tipps erleichtern den Einstieg in die Planung, der Ratgeber gibt Auskunft über die Does & Donts on tour, die Fotos machen einfach nur Laune, der Text ist weder abgehoben, noch langatmig …. im Gegenteil: er macht Lust auf „ich will“ (nicht wollte).

Das beste ist: er paßt in den Mainstream: Bikepacking ist in. Abenteuer haben Konjunktur (und unverändert: das gilt für die GROSSEN wie die ganz kleinen (so called Microadventure)). Das Buch ist ein Appetizer der schönen Art. Klasse bebildert, schön beschrieben …. kurzum: lesenswert. „Escape by Bike“ macht Lust auf die Umsetzung von hätte/könnte/sollte ….. Escape by Bike ist das Streichholz an Deiner persönlichen „eigentlich“ Lunte …. es ist Dein Feuerstarter.

Du musst nicht gleich nach Hongkong radeln ….. Hermagor tuts auch. Die Botschaft hier (und im Buch) ist die gleiche: warte nicht bis morgen, tu es jetzt. Und wie Du es am besten machst, verrät der sehr anschaulich der Joshua.

Reinhard Sprenger (ja, der Management Guru) beschreibt in seinem Buch „Die Entscheidung liegt bei Dir“ (da issser, der Bonustipp ;-)) sehr anschaulich das Paradoxon und er legt schonungslos offen: DU bist der Schlüssel für JEDE Entscheidung. Ich erklär das hier nicht näher – ist ja kein Lebenshilfe Workshop auf udokah.de, aber ich wiederhol mich: sehr lehrreich und lesenswert. Beide Bücher wohlgemerkt.

Kurzum: lange Rede ….. : aus „eigentlich sollt ich mal….“ wird „ich mach das jezz“ …. Ich versprech Euch: die Lebensfreude steigt, der Puls auch, die Endorphine kommen dahin, wo sie hin gehören: zu Euch. Und das allerschönste: man hat sich was zu erzählen, man hat was fürs Kopfkino, das kann einem keiner mehr nehmen … das gehört Dir, für immer!

Was hält Dich ab?

Nein, nicht die Arbeit (die ist ja morgen auch noch da), nein, nicht der Partner (der liebt Dich wie Du bist), nein, nicht das Wetter (gegen Kälte hilft ein Handschuh, etc.pp), der Schweinehund (Detlef?), nein – du bist doch bitteschön stärker, isnt it? Du bist der Schlüssel zum Erlebnis. Tu es – was immer schon auf deiner hätte/könnte/wollte Liste steht – die kleinen Dinge, aber bitte auch die großen …. !

Viel Spaß dabei da draußen und beim lesen, bei was immer Euch antreibt …..das Zauberwort hat drei Buchstaben: t*u*n.

Schönen Sommer.

Mondphase
Lesenswert !

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